Fahrzeuge 

Die ElektroStartwinde, Baujahr 2020 (http://www.startwinde.de/) ist eine moderne Längsschleppwinde, die auf einem IVECO LKW Fahrgestell, 7,5t, 118 kw Baujahr 2013, montiert ist. Sie vereint überragende Schleppleistungen, einfachste Bedienung und einen emmisionsfreien, umweltschonenden Startbetrieb. Das System ist äußerst wartungsarm, leise im Betrieb und bietet ein hohes Maß an Sicherheit.

Das komplette System hat ein Gesamtgewicht von knapp unter 7,5t. Die Trommeln verfügen über eine Seillänge von jeweils 1200 m. Die größte Ausziehlänge der Kunststoffseile beträgt an unserem Flugplatz 1100 Meter. Damit erreichen wir Schlepphöhen je nach Wind von bis zu 650 m. Die Schleppgewindigkeit beträgt zwischen 100-120 km/h. Das geschleppte Segelflugzeug steigt dabei mit etwa 10–20 m/s bei einem Winkel von ca. 45–50°.

  • Der Windenmotor: Die über­zeugende Schlepp­leistung der ESW-2B wird mit Hilfe eines nahezu wartungsfreien Drehstrom-Asynchron-Motors aus dem Industrie­standard realisiert. Er be­eindruckt mit einer Abgabe­leistung von über 200kW.
  • Der Energiespeicher Aktuell werden zur Energie­pufferung standardmäßig handels­übliche Blei-Akkumula­toren einge­setzt, wie man sie als Starter­batterie aus dem KFZ-Bereich kennt.
  • Die Energieversorgung:  Die Versorgungsspannung der Elektrostartwinde ESW-2B ist auf Drehstrom, 3 x 400V, 50Hz ausgelegt, was unserer genormten Netzspannung entspricht. Beide Startstellen wurden von uns mit einem entsprechend Stromanschluss versorgt.
  • Die Kosten:
    • 0,24€ Energieverbrauch 1,2kW  (Doppelsitz auf 400m; 20ct/kWh
    • 0,52€ Seilverschleiß (bei ca. 2200Starts/Kunststoffseil; 1,14€/m
    • dazu Batterieabschreibung über 6 Jahre und WIndenabschreibung über 30 Jahre
    • dazu niedrige Wartungskosten – das System ist im Grunde nahezu wartungsfrei
  • Die Schleppleistung:  Die Dimensio­nierung des Antriebs und dessen Regelung ist so gewählt, dass das gesamte Spektrum an unseren Segel­flugzeug­typen mit optimaler Dynamik geschleppt werden kann. Ob für schwerste Flugzeug­typen, wie Arcus-M oder leichte Einsitzer, ist die Zug­kraft­einstellung exakt repro­duzierbar. Dabei stehen aus­reichende Leistungs­reserven auch für eine zu­sätzliche starke Rücken­wind­komponente oder erhöhte Startroll­beschleu­nigung zur Verfügung. Die auto­matische Seil­kraft­regelung sorgt dabei immer für eine optimale Ausklink­höhe.

Der JCB Groundhog das universelle Arbeitspferd. Vorwiegend wir er eingesetzt zum Schleppen der Segelflugzeuge aus der Landebahn zurück zum Startplatz. Die Bedienung ist einfach und die Fahrer haben eine hervorragende Rundumsicht. Bei allen Pflegearbeiten auf dem Gelände hat sich das Fahrzeug mittlerweile besten bewährt.

Technische Daten

  • Hersteller: JCB
  • 3 Zylinder Dieselmotor mit 26 PS
  • CVT Stufenlos / zuschaltbarer 4-Radantrieb /Differenzialsperre
  • Geschwindigkeit: max 50 km/h
  • Zuladung 500 kg

Mit dem LEPO werden die Windenseile nach den Starts von der Seilwinde zur Startstelle zurückgezogen. Generationen von Segelfliegern haben das „Autofahren“ mit 14 Jahren auf einem „Seilrückholfahrzeug“ erlernt. Seit einigen Jahren wird bei uns für diesen Zweck ein Ford Galaxy mit Dieselmotor verwendet. Gegenüber den Serienfahrzeugen erhalten die Lepos zwei Ausleger auf dem Dach an die beide Windenseile mit einem ausreichenden seitlichen Abstand (3 Meter) eingehängt werden können.

Der Trecker wird verwendet als Zugmaschine für das Mähwerk, das Schleppgeschirr und die Wiesenwalze. In der Wachstumsphase des Rasens wird die Graspiste wöchentlich gemäht. Die Fläche beträgt etwa 180000 qm oder 25 Fußballfelder.

Der Mercedes heißt bei uns „Startleiterwagen“ und wird eingesetzt zum Transport der Ausrüstung für die Startstellen und um unsere Gäste zum Segelflugstart zu fahren.

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