Sommerlager 2025 - Winzeln
Sommerferien heißt für uns: Es ist Zeit für das jährliche Sommerlager. Anfang August ging es deshalb für uns in den Schwarzwald auf den Flugplatz Winzeln-Schramberg eine thermisch schöne Gegend, die wie gemacht ist für ausgedehnte Streckenflüge.
Sommerlager 2025
Sommerferien heißt für uns: Es ist Zeit für das jährliche Sommerlager. Anfang August ging es deshalb für uns in den Schwarzwald auf den Flugplatz Winzeln-Schramberg eine thermisch schöne Gegend, die wie gemacht ist für ausgedehnte Streckenflüge.
Mit 25 Leuten und all unseren sechs Vereinssegelflugzeugen machten wir uns auf den Weg. Zwei gemeinsame Wochen voller Fliegen, gemeinsamer Aktivitäten und jeder Menge Spaß lagen vor uns.
Schon der Sonntag konnte direkt als erster Flugtag genutzt werden. Der Schwerpunkt lag zunächst auf Einweisungsflügen, damit sich alle mit dem Gelände und den Besonderheiten der Region vertraut machen konnten. Am Abend wurde dann gemeinsam mit den einheimischen Fliegerinnen und Fliegern gegrillt ein gelungener Start in das Lager.
Leider begann unser Sommerlager zunächst mit einer kleinen Pechsträhne. In den ersten vier Tagen gingen uns gleich drei Flugzeuge „kaputt“, darunter auch unsere ASK 21, so schwer beschädigt, dass wir sie im Lager nicht mehr nutzen konnten.
Gemeinsam mit dem Vorstand entschieden wir uns deshalb kurzerhand, eine ASK 13 zu kaufen. Keine 48 Stunden später stand sie bereits in Winzeln, und wir konnten mit der Schulung weitermachen. Die beiden anderen Flugzeuge konnten dank der tatkräftigen Hilfe der Einheimischen, unserer Mitglieder und einiger Nachtschichten noch vor Ort repariert werden und wieder in die Luft gehen. Der Zusammenhalt in dieser Situation war wirklich beeindruckend.
Auf der neu angekommenen ASK 13 konnten wir keine vier Tage später bereits den ersten Alleinflug feiern: Herzlichen Glückwunsch, Bastian!
Natürlich durfte die übliche Freiflug-Tradition nicht fehlen – die endet dort allerdings, anders als bei uns, im Bach. Ein Moment, den so schnell niemand vergessen wird.
Nicht fliegbare Tage wurden sinnvoll genutzt. An einem dieser Tage machten wir einen Ausflug an den Bodensee inklusive Besuch des Zeppelin Museums. An anderen Tagen verbrachten wir die Zeit am Flugplatz zum Beispiel im selbstgebauten Paletten-Pool, der schnell zum Treffpunkt für alle wurde.
Auch wenn das Wetter thermisch leider eher durchwachsen war, gab es dennoch einige große Flüge. Ein besonderes Highlight war für mich persönlich: Ich hatte die Chance, zum ersten Mal in der Offenen Klasse mitzufliegen, in diesem Fall in einem Nimbus 4DM, gemeinsam mit einem sehr erfahrenen Alpenflugpiloten.
Wir starteten, während am Platz noch einige skeptisch die Köpfe schüttelten. Doch der Tag entwickelte sich besser als gedacht: Am Ende kamen wir bis nach Frankreich hinein und landeten abends wieder in Winzeln. Ein Flug, der mir definitiv lange in Erinnerung bleiben wird.
Insgesamt haben in diesen zwei Wochen alle große Fortschritte gemacht. Es sind neue Freundschaften entstanden, teilweise sogar vereinsübergreifend, und jeder hat wertvolle Erfahrungen gesammelt, fliegerisch wie auch persönlich.
Damit war das Sommerlager 2025 wieder ein voller Erfolg. Und eines steht für uns jetzt schon fest: Eines Sommers werden wir ganz sicher wieder nach Winzeln fahren.