Die Segelflugschule der Luftfahrtvereinigung Greven

Die Ausbildung von Segelfliegern findet während der Flugsaison im Rahmen des geregelten Flugbetriebes Samstag ab 13 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr statt. Pünktliches Erscheinen zum gemeinsamen Ausräumen der Halle, sowie eine durchgehende Anwesenheit bis zum Schließen der Hallentore ist Voraussetzung zur Teilnahme.

Während des Flugbetriebs sind andere Vereinsmitglieder als Startleiter und Windenfahrer eingeteilt. Die Aufgaben im Starthäuschen und das Fahren des Lepo werden meistens von den Flugschülern übernommen.

Voraussetzungen und Dokumente zu Beginn der Ausbildung

  • Mindestalter 13 Jahre
  • fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis
  • Kopie Personalausweis
  • Zustimmung der Erziehungsberechtigten
  • Einzugsermächtigung für Beiträge und Gebühren
  • Auszug aus dem Verkehrszentralregister (ab einem Alter von 15 Jahren)
  • Verzichtserklärung in Versicherungsfragen (wird bei Eintritt genau erläutert)
  • Mitgliedschaftserklärung

Die Segelflugausbildung gliedert sich in drei Abschnitte:


Die A-Prüfung: In diesem Abschnitt lernt der Flugschüler mit Hilfe des Fluglehrers das Flugzeug in der Platzrunde sicher zu fliegen. Er endet mit den ersten 3 Alleinflüge, der A-Prüfung. Bis zum Ablegen der A-Prüfung absolviert der Flugschüler, je nach Engagement und Begabung ca. 50 – 100 Starts. Der erste Abschnitt dauert etwa 6 – 9 Monate.


Die B-Prüfung: Im zweiten Abschnitt geht es um das Erlangen und Vertiefen weiterer fliegerischer Kenntnisse. Von nun an benutzt der Flugschüler hauptsächlich einen Einsitzer, unter Aufsicht versteht sich. Der Flugschüler sammelt erste Flugerfahrung in der Thermik und erlernt die Beherrschung des Flugzeuges in unterschiedlichsten Situationen.


Die Steckenflugreife :In diesem Abschnitt wird der Flugschüler in Navigation und Meteorologie praktisch ausgebildet. Hier kann auch der Motorsegler eingesetzt werden. Dies geschieht am besten am Ende der zweiten Flugsaison. Kurz vor Ende der Ausbildung sollte dann die Flugzeugschlepp-Berechtigung gemacht werden. Steht der Flugschüler im dritten Ausbildungsabschnitt und hat die theoretische Ausbildung absolviert, kann er sich zur theoretischen Prüfung anmelden.Nach dem erfolgreichen Bestehen dieser Prüfung in allen sechs Fächern (Navigation, Meteorologie, Luftrecht, Technik, Verhalten in besonderen Fällen und menschliches Leistungsvermögen) muss eine Außenlandeübung mit Lehrer (vorzugsweise im Motorsegler) und ein Streckenflug von 50 km alleine durchgeführt werden.

Vor der Prüfung

  • behördliches Führungszeugnis
  • Teilnahme „Sofortmaßnahmen am Unfallort“
  • Mindestalter 16 Jahre
  • aktueller Auszug aus dem Verkehrszentralregister
  • Nachweis Theorieunterricht
  • 25 Flugstunden, davon 15 alleine in den letzten 4 Jahren
  • Funksprechzeugnis ( BZF II)

Abschluss der Segelflugausbildung: Wird dann der Nachweis über 25 Flugstunden, davon 15 Alleinflugstunden in der gesamten Ausbildung erbracht, kann die praktische Prüfung erfolgen und man darf die Lizenz für Segelflieger (SPL) sein Eigen nennen. Die  „Silber C“ kann beantragt werden, wer in diesem Abschnitt folgende Bedingungen erfüllt hat.

  • Ein Flug auf geradem Kurs über mindestens 50 km
  • Ein Flug von mindestens fünf Stunden Dauer
  • Ein Höhengewinn von mindestens 1000 m