Aktuelles

2017 Sep – „Einfach Fliegen….“ 

Am 17.09. setzte der Verein seine Erfolgsreihe „Einfach fliegen…“– die Schnuppertage mit allen Informationen über den Weg in das Cockpit eines Segel-, Ultraleicht oder Motorflugzeugs – fort. Wie auch in den Jahren zuvor war das Interesse groß und die Wetterbedingungen passten optimal. Pünktlich um 10:00 Uhr ließen sich zahlreiche Interessierte beim Check-In für die weiteren Aktivitäten registrieren. Nachdem der Vorsitzende des Vereins Thorsten Tacke die Teilnehmer begrüßt hatte stellte der Kassierer Michael Esmyol die Meilensteine in der Entwicklung des Vereins seit seiner Gründung im Jahre 1931 und die Aktivitäten der Fluggrupen vor. Ausbildungsleiter und Fluglehrer veranschaulichten anschließend die Grundlagen zum Erwerb einer Segel- UL- und Motorflugzeug-Lizenz. Nach dem Theorieteil ging es dann ans Fliegen. Fast alle Teilnehmer des Kurses nahmen die Gelegenheit wahr einmal Cockpitluft in den Flugmaschinen des Vereins zu schnuppern. Die jeweils 20-minütigen Flüge mit der Cessna 172, Tobago, C42 und Dynamic wurden meistens mit einer Sightseeing-Tour über Münster verknüpft. Die Piloten der Segelflugzeuge starteten mit der ASK21 und dem DuoDiscus entweder mit der Seilwinde oder hinter einem Schleppflugzeug. Einige Schnupperpiloten hatten das Glück in der einsetzenden Thermik erste lautlose „Dauerflüge“ von bis zu 30 Minuten genießen zu können. Für das kulinarische Gelingen sorgte der Pächter der „Eule“ mit seiner Gaststätte „Ikaros“. Alle Besucher wurden bestens mit Getränken, Kuchen, Gyros, Grillwürstchen und mehr versorgt. Bei der Vorbereitung und Durchführung des Schnuppertages engagierten sich wieder zahlreiche Vereinsmitglieder, sodass es im Jahre 2018 wahrscheinlich zu einer „4ten Ausgabe“ dieser Serie kommen wird.

2017 Aug – Fliegerlager am FMO 

von Lennart Dierkes,  Fotos: Dennis Eilers und Sebastian Düsenberg

In der letzten Sommerferienwoche fand sich, wie auch im letzten Jahr, eine Gruppe Flieger zusammen für ein Fiegerlager am FMO. Dieses Jahr wurde unser Sommerlager nicht nur von unseren eigenen Vereinsmitgliedern wahrgenommen, sondern auch von unseren Freunden vom Luftspotverein Münster e.V.

Insgesamt nahmen in den 1,5 Wochen mit bestem Wetter über 30 Personen teil. Dabei konnten in der Segelflugausbildung viele fliegerische Erfolge gefeiert werden, wie z.B. mehrere erste Aleinflüge, erste Starts auf neuen Flugzeugmustern und bestandene B- und C-Prüfungen.

Nachdem Abends alle Flugzeuge geputzt in der Halle stehen, werden auch die Abende gemeinsam verbracht und alle Teilnehmer schlafen im gemeinsamen Camp auf dem Flugplatz. Dabei sind die landende Verkehrsflugzeuge aus Mallorca und co. eher Musik in der Ohren der Flugenthusiasten, als eine Störung in der Nacht.

Für alle – wie immer – ein schöner Sommerausklang!

2017 Sep – Umzug nach Namibia

In dem in den Sommermonaten auf unserm Gelände leerstehende Frachtcontainer sind wieder Segelflugzeuge „eingezogen“. Nach einen mit viel Erfahrung und Know-How entwickeltem System wurden 3 doppelsitzige EB28 und ein einsitziger Quintus mit größter Sorgfalt reisefertig verpackt. Der Container wird per LKW zum Containerhafen gefahren und dort auf ein Frachtschiff verladen. Über die Nordsee und den Atlantik geht es nach Namibia. Von dort wieder per Straßentransport zur Bitterwasser Lodge & Flying Center, einem Zentrum für den Segelflug von November bis Februar eines jeden Jahres.

2017 Sep – Ein neuer frischgebackener Pilot

Am Wochenende nutzte der 16-jährige Flugschüler Kilian das günstige Flugwetter und legte die praktische Segelflugprüfung ab. Der Prüfer von der Bezirksregierung Münster, Hermann Innig, war dazu extra aus Stadtlohn angereist. Nach zwei Jahren praktischer und theoretischer Ausbildung, die ihren Höhepunkt im 50 km Alleinflug nach Damme fand, absolvierte Kilian alle 3 Prüfungsflüge zur vollsten Zufriedenheit des Prüfers. Wir gratulieren Kilian ganz herzlich und wünschen ihm für die Zukunft viele tolle Segelflüge und allseits sichere Landungen.

2017 Aug – Wolfgang, erster Alleinflug

Gut gelaunt war unser Motorflugschüler Wolfgang (2. v. links) nach seinem heutigen ersten Alleinflügen auf der Cessna 172 SP mit dem Kennzeichen D-EDDG. Im Kreise anderer anwesender Mitglieder wurde das Ereignis im Verein gefeiert und Wolfgang fand ausreichend Gelegenheit, seinen fliegerischen Lebenslauf darzustellen.

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2017 Aug – Junioren Quali-Meisterschaft

von Steffen Schlottbohm

Nachdem ich im Jahr 2013 meinen SPL (Sail-Plane-Licence) erfolgreich erworben hatte, war für mich recht schnell klar, dass ich mehr möchte als Platzrunden fliegen. Also entschied ich mich, knapp vier Jahre nach Erhalt meiner Pilotenlizenz, an dem ersten Wettbewerb teilzunehmen. Da ich über kein eigenes Flugzeug verfüge, musst nun noch ein passendes Wettbewerbsflugzeug gefunden werden. Glücklicherweise unterstützt der Verein in dem ich fliege, die LfV Greven, den Nachwuchs seiner Mitglieder, aktiv bei der weiteren fliegerischen Entwicklung. Voraussetzung hierfür ist die frühzeitige Beantragung des Flugzeuges und ein gewisses Maß an Engagement im Verein. Sind die Voraussetzungen erfüllt, wird einem kostenlos ein Vereinsflugzeug zur Wettbewerbsteilnahme zur Verfügung gestellt. (Bild unten: Der Vereins Discus 2b, den ich für die Quali in Achmer zur Verfügung gestellt bekommen habe.)

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Zentrale Qualifikationswettbewerbe
Zum Beginn des Wettbewerbs findet ein sogenanntes „Eröffnungsbriefing“ statt. Hier gilt Anwesenheitspflicht für alle Piloten! Es werden allgemeine Informationen kundgetan und eine Sicherheitseinweisung über die besonderen Gegebenheiten an dem jeweiligen Fluggelände werden angesprochen und umfassend erklärt. Ein Briefing wiederholt sich jeden Morgen vor Eröffnung des Flugbetriebs. Hier finden dann zunächst die Siegerehrungen des Vortages statt und es wird ein sogenanntes Wetterbriefing abgehalten. Ein Meteorologe erklärt dann, wie sich das Wetter vermutlich über den Tag entwickeln wird. Darüber hinaus werden bei dem täglichen Briefing die Aufgaben für die verschiedenen Klassen vorgestellt. Im Junioren Bereich sind die Club- und die Standard-Klasse auf Wettbewerben vertreten.

1.) Clubklasse: erlaubt viele ältere Segelflugzeuge innerhalb eines bestimmten Leistungsbereichs, wobei die Leistungsunterschiede durch Handicapfaktoren ausgeglichen werden. Einrichtungen für Wasserballast dürfen vorhanden sein, jedoch nicht verwendet werden
2.) Standardklasse: maximale Spannweite von 15 m, Startgewicht maximal 525 kg inkl. Wasserballast

Die Tagesaufgaben bestehen dann aus unterschiedlichen Strecken gesondert nach Klassen, In der Regel sind diese als Dreieck mit fest definierten Wendepunkten von jedem Piloten, möglichst direkt und in kürzester Zeit zurück zu legen. Die Startbereitschaft ist vorgegeben. Sie beschreibt die Zeit, zu der der Schleppbetrieb der Flugzeuge beginnt. Wenn die Startbereitschaft losgeht, Setzen sich die Piloten sich in ihre Flugzeuge, um sich schon einmal mental auf den Flug vorzubereiten. 20 Minuten nachdem der letzte Pilot einer Klasse gestartet ist, öffnet sich das Abflugband in der Regel. Das heißt, der zuletzt startende Pilot hat ca. 20 Minuten Zeit sich in eine gute Abflugposition zu bringen, bevor die virtuelle Startlinie geöffnet wird.
Wenn ein Pilot die Startlinie überfliegt, fängt seine Zeit an zu laufen. Die Zeit läuft so lange bis er zum Ende seines Fluges in den Zielkreis einfliegt. Der Zielkreis ist ein Kreis um den Flugplatzbezugspunkt herum mit einem Radius von 5 km. Erreicht er den Zielkreis mit der vorgegebenen Mindesthöhe und wurden alle vorgegeben Wendepunkte der Strecke regelkonform umrundet, erfolgt eine straffreie Wertung seines Fluges, durch das Auswertungskomitee des Wettbewerbs. Am Ende des Tages wird dann eine Wertung zusammengestellt. Maximal gibt es 1000 Punkte für einen Tagessieg.

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Siegerehrung vom 4. Wertungstag von Nils, Laurenz und mir.

Aber nun zur Quali-Meisterschaft in Achmer.

Der Wettbewerb fing mit dem Eröffnungsbriefing am 17.07.2017 an und der letzte Wertungstag inklusive Abschlussfeier und Siegerehrung war am 23.07.2017. Die Vorbereitung jedoch ging schon letztes Jahr damit los, dass ich mich mit ein paar Vereinskameraden zusammengesetzt habe und wir über persönliche Erwartungshaltung an sich selbst und die nötige Stringenz, was die fliegerische Vorbereitung angeht, gesprochen haben. Alles in allem lässt sich vorab sagen, dass sich die mentale und fliegerische Vorbereitung für mich gelohnt haben, um in diesem Wettbewerb überhaupt mit zufliegen. Denn ich habe unheimlich viel in dieser kurzen Zeit gelernt.

Am ersten Wertungstag war ich etwas vom Pech begleitet, denn bereits nach kurzer Zeit fiel mein Logger aus, der die GPS Flugspur aufzeichnet. Somit konnte für den ersten Wertungstag leider nur eine Strecke von 9,6 km gewertet werden. Damit war ich in der Wertung Letzter aus der Standard-Klasse. Ich hatte zwar keinen Platzierungsanspruch an mich, aber den ersten Tag auf dem Wettbewerb hatte ich mir doch irgendwie etwas anders vorgestellt, denn wer hat schon gerne die „rote Laterne“ in einem Wettbewerb.

Nach dieser Enttäuschung war meine Stimmung zunächst nicht so gut, da mir klar war, dass damit die Wahrscheinlichkeit, sich für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren, auf annähernd Null gesunken war. Denn einen Rückstand von 700 Punkten aufzuholen sei sehr schwierig, wurde mir gesagt. Ich habe durch den Ausfall der Technik, am 1. Wertungstag knapp 700 Punkte auf einen Qualifikationsplatz verloren. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, weiterzufliegen und das Beste draus zu machen.

Mit neuer Motivation, einem abgehakten ersten Wertungstag und repariertem Gerät, ging der zweite Wertungstag los. An diesem Tag ging es von Achmer nach Elze, kurz vor Hildesheim, dann nach Solling, südöstlich von Höxter und zurück nach Achmer. Die Strecke betrug knapp 300 km. Nach dem Start hatten wir uns schnell gefunden. Wenn ich von wir rede, meine ich Laurenz, Nils und mich. Wir sind nämlich im Team geflogen. An diesem Tag konnten wir die ersten drei Plätze im Wettbewerb belegen und  ich war mit meinem 2. Platz entschädigt für die gefühlte Niederlage des ersten Wertungstages.

An den folgenden Wertungstagen belegte ich einmal den 3. Platz und einmal den 10. Platz. Leider gab es einen Tag wo alle bis auf einen Piloten auf dem Acker gelandet sind. Diese sogenannte Außenlandung ist immer dann notwendig, wenn es nicht mehr möglich ist zum Flugplatz zurück zu kehren. Am 23.07. endete der Wettbewerb offiziell. Am Abend fand die Siegerehrung statt und wir haben den Wettbewerb mit einer feucht fröhlichen Abschlussfeier ausklingen lassen.

Mein Resümee: Alles in allem kann ich sagen, dass ich mit dem Wettbewerb und meiner Leistung zufrieden war. Ich habe trotz meines Pechs am ersten Wertungstag noch den 11. Platz von 17 Teilnehmern gemacht und habe somit mein persönliches Ziel, nicht Letzter zu werden, deutlich überboten. Für einen Qualifikationsplatz hat es zwar leider nicht gereicht, aber dafür bietet sich ja in Zukunft vielleicht noch eine Gelegenheit. Jungen Piloten kann ich auf jeden Fall ans Herz legen einmal eine Qualifikation für die deutschen Meisterschaften der Junioren mit zufliegen. Nicht nur wegen der Erfahrung die man hier in kurzer Zeit sammeln kann, sondern gerade deshalb, weil man viele neue Leute kennen lernt und Stimmung etwas ganz Besonderes ist.

aufgabe
start
wertung
teamflug

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei allen bedanken, die mir ermöglicht haben, diese Erfahrung zu machen. Sowohl den einzelnen Personen, die sich im Vorhinein die Zeit genommen haben, mich auf diesen Wettbewerb vorzubereiten, als auch meinem Flugverein, der es mir durch das zur Verfügung stellen eines Flugzeuges das ganze erst ermöglicht hat.

PS: Wenn ihr neu in der Fliegerei seid, euch dafür interessiert oder  das schönste Hobby der Welt selber ausüben möchtet, besucht doch einfach mal unsere Homepage oder noch besser ihr kommt am Wochenende einfach mal auf unserem Fluggelände vorbei und informiert euch.

Wir freuen uns auf euch, mit fliegerischen Grüßen

Steffen Schlottbom

2017 Jul – Erste Soloflüge im Segelflugzeug

Unserer „zweiter“ Dennis nutzte das gute „Alleinflug-Wetter“ um nach der Überprüfung durch einen zweiten Fluglehrer seine ersten drei Alleinflüge mit der ASK 21, D-5439 erfolgreich zu absolvieren. Zahlreiche Gratulanten fanden sich ein um ihm anschließen das nötige „Thermikgefühl“ zu vermitteln.

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2017 Jul – Prüfung in Borkenberge 

Heute war es wiedermal so weit. Einer unserer UL-Piloten hat in Borkenberge seine Prüfung zum UL-Piloten bestanden. Morgens flog Dennis mit Flugauftrag nach Borkenberge und traf sich dort mit dem Prüfer Alfred Stürz. Die Prüfung absolvierte Dennis zur vollsten Zufriedenheit des Prüfers. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen steuerte Dennis die C42 des Vereins mit seinem „letzten“ Flugauftrag zum FMO und legte auf der Graspiste des Vereins eine perfekte Landung hin.

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2017 Jul – Weseller Oldtimerclub im Sportflugzentrum. 

Im Rahmen ihres jährlichen Sommerausflugs besuchten die Oldtimerfreunde am 08.07. mit ca. 30 Traktoren  das Gelände der Luftfahrtvereinigung Greven. Nach einer kulinarischen Stärkung besichtigte die Gruppe unter Führung unseres Ultraleichtflug-Referenten Christian Lüke das Sportflugzentrum. Besonders angetan waren die Oldtimerfreunde von der PS-starken Diesel-Doppeltrommelwinde mit der die Segelflugzeuge in die Luft gezogen werden. Der technische Leiter des Vereins, Heinrich Bienhüls, der die Winde mit weiteren Experten des Verein in den 1990er konstruiert und gebaut hatte erklärte der Gruppe ausführlich die technischen Spezialitäten der Winde und die wesentlichen Funktionen. Die Geschichten rundum die Fahrzeugtechnik und Historie der Traktoren stieß auf große Resonanz unter den anwesenden Vereinsmitgliedern. Die Oldtimerfreunde mit ihrem Hauptmatador Alfred Benning, der viel Aufwand in die Vorbereitung der Tour gesteckt hatte waren mit dem Besuch hoch zufrieden.

2017 Jun – Vatertag – Ausflug nach Mallorca

von Gerold Merker

Eigentlich sollte es ein Pfingstausflug mit 6 Maschinen nach Stockholm werden. Leider häuften sich die Ausfälle, so daß wir auf eine Einladung der Flieger des LSC Hamm reagierten und uns 2 Tage vor Abflug zum Briefing dort einfanden. Die Wettervorhersage war gut und so wurde das Ziel Mallorca festgemacht. Als Treffpunkt der 7 Maschinen aus Münster, Hamm, Arnsberg und Everswinkel wurde Saarlouis 10:30 local festgelegt. Leider ist auf dieser 1. Etappe die Impulse wegen Vergaser-Membranriss ausgefallen und musste in Simmern landen. Der Rest traf sich in Saarlouis. Flugplanaufgabe, Briefing und schon ging es als 6er-Formation los gegen Süden. Mit 45 km/h Rückenwind kamen wir nach knapp 3 Std. Flug in Montelimar in Südfrankreich an. Kurzes Füße vertreten, tanken und schon ging es weiter Richtung Spanien, in max. 1000 ft um den Luftraum Montpellier aufs Wasser und der Küste entlang nach Ampuriabrava. In diesem Fallschirmspringer-Zentrum konnten wir eine alte Ferienvilla zur Übernachtung ergattern und morgens ging es dann raus auf das große Wasser und nach gut einer Stunde zeichneten sich in der Ferne die Gebirgsumrisse von Mallorca am Horizont ab.

Wir landeten nach 1h:50 min auf einer Finca ( Privates Flugfeld ) bei Cala Pi, suchten uns ein Hotel mit Pool und genossen den Abend bei Steaks und gekühlten Getränken.

Am Samstag war ein Inselrundflug angesagt mit Überflügen von Port Adriano, Port Andraitx, Dracheninsel La Dragonera, Port Soller, die Nordküste mit Umrundung Cap Formentor, die Buchten von Cala Radjada und Alcudia und die ganze Süd-Ost-Ecke mit den Naturhäfen und Buchten. Nach 1,5 bis 2 Std. waren alle wieder gelandet und wir genossen das tolle Wetter und einen schönen Abend.

Am Sonntag teilte sich die Truppe. 4 Maschinen flogen von Malle nach Osten bis Sardinen und kehrten nach der Alpenüberquerung über Kempten 1 Tag später wieder nach Hause. Die anderen beiden (CT und P 300) gingen direkt auf Heimatkurs, 2 Std. über Wasser direkt nach Montelimar ( 2h 52 min.) und dann weiter das Rhonetal hoch mit 50 km/h Rückenwind und mächtig Turbulenzen in 2:50 h bis Idar Oberstein. Nach Stärkung mit den bekannten Holzgrill-Steaks und bei verschlechtertem Wetter ging es dann östlich um den Luftraum Köln/Bonn den Wolken ausweichend wieder zurück nach Hause.

Fazit: sowas sollten wir viel öfter machen!!

Gesamtflugzeit 16,5 Std.

2017 Jun – Luftfahrtvereinigung beim FMO-Sommerfest

Wie bereits in letzten Jahr informierten die Motor-, UL-, und Segelflieger vor dem „Anflug“ des Terminalgebäudes über ihre Luftsportaktivitäten am Flughafen Münster-Osnabrück. Die Segelflieger hatten zur Veranschaulichung ein einsitziges Übungsflugzeug vom Typ Astir CS77 mitgebracht. Das Interesse der Besucher war riesig groß, sodass die „Flieger“ den Ansturm kaum bewältigen konnten. Zahlreiche Interessierte nutzen am 11.06. spontan die Gelegenheit zum Probesitzen im Cockpit des Segelflugzeugs. Die Gelegenheit das Sportflugzentrum des Vereins im Norden des FMO zu besichtigen wurde gerne von einigen Besuchern wahrgenommen und mit einem Rundflug in einer Sportmaschine über das Münsterland kombiniert. Die Präsentation unserer Modellfluggruppe in der Ankunftshalle erfreute sich ebenso über einen großen Zuspruch der Besucher.

2017 Jun – Modellfluggruppe beim FMO-Modellbautag

– von Oliver Hengst

Während draußen Piper, Antonov und Transall die Blicke auf sich zogen, galt drinnen die Aufmerksamkeit der Besucher den ferngesteuerten Modellen: Charly, Heron, Funtastic, Discus, Mentor und Co. Die Modellfluggruppe der Luftfahrtvereinigung nutzte kürzlich den parallel zum FMO-Sommerfest am 11.06. stattfindenden Modellbautag im Terminal des Airports, um auf das faszinierende Hobby Modellbau und -flug aufmerksam zu machen. Vom geschäumten Einsteigersegler für kleines Geld über den aus einem Balsaholz-Bausatz entstanden Selbstbau bis zum High-End-Flieger aus Voll-GFK war alles vertreten. Selbst lenkbare Fallschirmspringer gab es zu bestaunen – ein Querschnitt der großen Modell-Vielfalt, die dieses Hobby ausmacht. Manche der ausgestellten Flieger sind den großen Vorbildern sehr detailgetreu nachempfunden. Funktionsmodelle haben hingegen kein manntragendes Vorbild, bereiten ihren Besitzern jedoch genauso viel Freude. Der Unterschied zu den XXL-Vorbildern auf dem FMO-Vorfeld: Die Modelle bekommt – etwas Übung vorausgesetzt – fast jeder in die Luft. Die Mitglieder der Modellfluggruppe, Heinz Schlautmann, Stephan Schertel, Matthias Farwick, David Schertel, Dieter Sahorn und Organisator Christian Pieper beantworten viele Fragen von interessierten Besuchern, darunter neugieriger Nachwuchs ebenso wie alte Modellbau-Hasen.

2017 Jun – Erste Alleinflüge von Lena und Jonathan

Unsere diesjährige Flugsaison ist im vollen Gange und so konnten nicht nur die Streckenflieger bereits schöne Flüge durchführen. Bei dem guten Wetter am Pfingstwochenende wurde, so wie jedes Wochenende, fleißig geschult und auch unter den Schülern konnten Erfolge verzeichnet werden.

Lena überzeugte am Sonntag die Fluglehrer Lukas und Jörg, Jonathan am Montag die Fluglehrer David und Ulrich von ihren Fähigkeiten und beide konnten sich nach drei Alleinflügen mit der ASK 21 erfolgreich frei fliegen. Dem so wichtigem „Thermikgefühl“ wurde jeweils im Anschluss auf der Terrasse und im Swimmingpool unseres Clubheims, mit reger Teilnahme der Vereinsmitglieder, auf die Sprünge geholfen. Bei Lena schien die Handarbeit der Vereinsmitglieder am Vortag geholfen zu haben. Bereits am Montag nutzte sie die thermischen Aufwinde geschickt für einen 30 minütigen Alleinflug aus. Wir gratulieren Lena und Jonathan zu ihren tollen Leistungen und wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß bei der nun folgenden Umschulung auf die Einsitzer Astir CS77 und Discus CS.

2017 Mai – Die neue Viper SD 4

Das Original: Viper SD4: Im Jahr 2016 erhielt die LSA-Version Viper SD4 das RTC (restricted type certificate) von der EASA und damit die Zulassung als Light Sport Aircraft (LSA). Damit kann die Viper als „E-Klasse“ Flugzeug in der 600kg Klasse von Piloten mit PPL-A und LAPL-A Lizenzen geflogen werden.  Der Tiefdecker mit 8,4m Spannweite ist eine Ganzmetallkonstruktion mit geräumiger Kabine mit einer hervorragender Aussicht. Angetrieben wird die Viper von einem 100 PS Rotaxmotor und erreicht damit eine Reisegeschwindigkeit von ca. 200 km/h.

Das Modell: Es handelt sich hierbei um einen detailgetreuen Nachbau im Maßstab 1 : 2,9 des UL/LSA – Fliegers Viper SD 4 vom Hersteller Tomark aus der Slowakei. Das Modell hat eine Spannweite von 2,93 m und ein Abfluggewicht von ca. 18 kg. Ausgestattet ist das Modell mit allen Funktionen wie das Original. Zusätzlich hat es eine Schleppkupplung für den F-Schlepp und einen elektrischen Bordanlasser. Angetrieben wird der Flieger von einem 2-Zylinder Boxer 4-Takt 155 cm³ Hubraum mit elektronischer Zündung und einer Leistung von etwa 18 PS.

2017 Mai – Vereinsausflug

Neun Mitglieder der Motor- und Ultraleichtfluggruppe flogen am 1. Mai gemeinsam mit 2 Vereinsflugzeugen und einer privaten Pioneer 300 zur Ostfriesischen Insel Langeoog. Der an diesem Tag geplante Flug nach Trier konnte wegen des dort herrschenden schlechten Wetters nicht durchgeführt werden, wird aber nach einhelliger Meinung noch in diesem Jahr nachgeholt. Heftiger Seitenwind machte die Landungen auf Langeoog in Richtung 05 zur Herausforderung. Bei einem gemeinsamen Rundgang über die Insel stärkte sich die Gruppe nach einem Frühstück zur Mittagszeit mit Fischgerichten. Am späten Nachmittag probierte man gemeinsam den Kaffee und Kuchen am Flugplatz und flog anschließend zurück zum Flughafen Münster-Osnabrück.

2017 Apr – Saisonstart der Modellflieger

An einem sonnigen Samstagnachmittag im April trafen sich die Mitglieder der Modellfluggruppe zum „Anfliegen“ auf Ihrem Fluggelände in Westerode. Bei sehr guter Beteiligung kamen neben den bewährten Modellen  auch neue Modelle an den Start. In den Flugpausen stärkte man sich bei Kaffee und leckerem, selbst gebackenem Kuchen. Erfreulicherweise war unsere Jugendgruppe vollzählig am Start. Während der nun laufenden Saison sind Besuche von Zuschauern und Kollegen aus der „mann-tragenden“ Fliegerei immer herzlich willkommen.

2017 Jan – Ersthelferkurs

Am Sonntag traf sich eine größere Gruppe unserer Vereinsmitglieder, um an einem von Hansi König in Zusammenarbeit mit dem „Deutschen Roten Kreuz“ organisierten Kurs für Ersthelfer teilzunehmen. Die Teilnehmer erlernten in Theorie und Praxis wie man in den verschiedensten Notsituationen Menschen beistehen kann und wie man speziell bei Unfällen erste Hilfsmaßnahmen einleitet. Anschaulich und kurzweilig erläuterte Wolfgang Wallner vom DRK die Vorgehensweise bei z.B. Schlaganfällen, Herzinfarkten, Verbrennungen und Vergiftungen. Für einige der Teilnehmer war es der erste Kurs  in „Erster Hilfe“ für andere wiederum eine willkommene Auffrischung der unter Umständen etwas eingerosteten Kenntnisse. Unser Gastronom „Spriros“ kümmerte sich insbesondere in der Mittagspause um das leibliche Wohl der Kursteilnehmer.

Für Vereinsmitglieder bieten wir am 18. März und/oder 01. April 2017 ein reines Notfalltraining an. Es geht um die Erkennung von medizinischen Notfallsituationen im Flugzeug und am Flugplatz sowie um die Einleitung der richtigen Maßnahmen. Für das Notfalltraining haben wir das Dozententeam von www.notfallwissen.com gewinnen können. Interessierte Vereinsmitglieder können sich im „Aircraft_Info_Desk“ des Vereins eintragen.

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2016 Dez – Winterliches Flugwetter 

Zahlreiche Piloten des Vereins nutzen den letzten Monat des Jahres für ihre Flugaktivitäten bei teils hervorragenden VFR-Flugbedingungen. Elena, Thomas und Stefan absolvierten vor dem Jahreswechsel souverän und gekonnt mit der Aquila ihre ersten Soloflüge.

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Elena mit Fluglehrer Hansi
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Thomas
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Stefan

2016 Okt – Verabschiedung von Anita und Tono

Nach nahezu 10 Jahren gehen unsere Pächter der „Eule“, die Dreßens ab dem 31.10. in den wohlverdienten Ruhestand. Im Frühjahr diesen Jahres während der Mitgliederversammlung der Luftfahrtvereinigung wurden Anita und Tono bereits offiziell vom Vorstand verabschiedet und geehrt für ihr langjähriges und immer zuverlässiges Engagement. Am Wochenende nahmen zahlreiche Vereinsmitglieder und Gäste die Gelegenheit wahr sich nun auch persönlich von Anita und Tono zu verabschieden. Beide waren sichtbar gerührt von den vielen lieben Glückwünschen. Über die Jahre hatten sich doch zu vielen der Anwesenden freundschaftliche Bande entwickelt. Sicherlich werden beide dem Verein weiterhin verbunden bleiben und im Sommer auf der Terrasse des Clubhauses bei Kaffee und Kuchen den Ruhestand genießen.

Die „Eule“ ist nun bis zum Ende des Jahres im Rahmen einiger Umbauarbeiten für unsere Gäste geschlossen. Nach der Renovierungspause eröffnet unser neuer Pächter Spiridion Katsavaris in der „Eule“ am 04.01.2017 das Griechische Restaurant „IKAROS“. Angeboten wird eine leckere und frische griechische Küche, Mittagstisch, Kuchen aus der Region und vieles mehr. Wir hoffen, dass die „Eule“ im neuen Jahr wieder regelmäßig von unseren zahlreichen Stammgästen besucht wird. Neben dem Vereins- und Gaststättenbetrieb wird die „Eule“ auch künftig für Betriebs- und Familienfeiern nach Vereinbarung zur Verfügung stehen.

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2016 Okt – Drei neue TMG-Piloten

Mitte Juli hatten drei unserer jungen Segelflugpiloten mit der Erweiterung ihrer SPL Lizenz zum Motorseglerpiloten begonnen. Alle Ausbildungsabschnitte konnten zügig durchlaufen werden, sodass Hermann Innig von der Bezirksregierung in Münster Ende Oktober die theoretischen und praktischen Prüfungen abnehmen konnte. Wir gratulieren zu den bestandenen Prüfungen.

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2016 Okt – Erste Alleinflüge

In diesem Jahr wird der Segelflugbetrieb für die Flugschüler auch im Spätherbst und Winter bei geeigneten Wetterlagen aufrechterhalten. Am Sonntag, den 16.10. konnten unsere Flugschüler bei wunderschönem Flugwetter mit dem Discus und der ASK21 jede Menge Windenstarts absolvieren. Unterstützt wurden sie von den Windenfahrern „Schmörgel“ und Victor und den Startleitern Ines und Louis. Bei wenig Wind und guten Sichtflugbedingungen gaben die Fluglehrer Lukas und Berthold  „Grünes Licht“ für die ersten Alleinstarts von Paula und Malte. Beide lösten die Herausforderung mit Bravour und werden sicher lange an dieses für jeden Piloten einmalige Erlebnis zurückdenken. Die Fliegerkollegen überreichten Paula und Malte die traditionellen dornenreichen Blumensträuße, die helfen sollen das nötige Feingefühl für den Steuerknüppel zu entwickeln. Nach dem Flugbetrieb wurde bei einer kleinen Feier im Clubhaus für das zum Segelfliegen erforderliche Sitzgefühl gearbeitet und anschließend im Pool wieder auf Normaltemperatur abgekühlt.

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2016 Aug – Alleinflug mit dem UL

Am Montagnachmittag (15.08.) absolvierte Mike auf dem Flugplatz in Borkenberge seine ersten drei Alleinflüge mit der C42c. Wie man unschwer erkennen kann: Fluglehrer Lothar war mit den Solo-Flügen unter seiner Aufsicht mehr als zufrieden ;-).

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2016 Jun – RC-Großseglertreffen

Mit seiner imposanten ASH25Mi, Spannweite 10,50 m, nahm Thomas am Modell-Großseglertreffen auf der Wasserkuppe am 25. und 26.06. teil. Er stellte damit das größte Modell der Veranstaltung. Es waren ca. 70 Scale-Segler mit Ihren Piloten aus Deutschland und den angrenzenden Ländern auf dem Berg der Flieger vertreten. Die Segler wurden größtenteils durch Schleppmaschinen auf eine Ausgangshöhe von 200 m geschleppt. Einige Segler waren durch Klapp- oder Aufsatztriebwerk eigenstartfähig. Impressionen, unter anderem der Flug der ASH25Mi von Thomas (ab 2:50 min), vermittelt das  Video zum Großseglertreffen